Die Corona-Krise symbolisiert eine Zeitenwende: Weg von einer relativ stabilen Biosphäre, mit der wir Menschen mehr oder weniger anstellen, was wir wollen, hin zu einer Umwelt, die sich gegen uns kehrt. Was bedeutet das für Architektur und Städtebau?
Nachhaltigkeit als Leitbild der Stadtenwtwicklung scheint sich immer mehr durchzusetzen. Selbst bei der Auswahl von Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025 wurde großen Wert auf eine nachhaltige Entwicklung gelegt. Doch was genau bedeutet das eigentlich?
Größtes Sorgenkind beim Klimaschutz im Gebäudesektor ist unser Gebäudebestand. Die Sanierungsquote dümpelt seit Jahren um die Ein-Prozent-Marke herum, und w...
2050 will die EU durch den „Green Deal“ klimaneutral werden. Dafür muss der Gebäudebestand saniert und die Bauwirtschaft reformiert werden. Nun soll aber nicht nur quantitativ die Wende eingeleitet werden, auch qualitativ hat Ursula von der Leyen große Ziele – ein "neues Europäisches Bauhaus". Sie spricht dabei von einer Bewegung. Und was könnte Frau von der Leyen bewegen?
Neue Gesetze werden bald die öffentliche Hand zu Stärkung der Kreislaufwirtschaft und die Bauwirtschaft zur Transformation verpflichten. Dies allein ist allerdings zu wenig, solange die Städte und Gemeinden nicht auch die städtebauliche Voraussetzungen schaffen, um die Kreislaufwirtschaft im Bauen voranzubringen. Auch die Architektenschaft ist gefragt. Doch die Branche kommt nur sehr schleppend in Bewegung.
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