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Geschichte

1912_KF_kerres_pyramide_05_© Marcello Bertinett

In der Mitte der Pyramide

Es gibt sie, ... nur wenige zwar, doch es gibt sie: Architekturfachbücher, die sich wie spannende Romane lesen. Sie sind so selten, weil der Stoff, aus dem die Seiten gesponnen sind, dazu geeignet sein muss, eine besondere Geschichte zu erzählen. Über charismatische Baumeister, spektakuläre Projekte, prägende Epochen, ungewöhnliche Materialien ... oder eben geheimnisumwitterte Bauwerke.
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Was vom Bauhaus übrig blieb

Sie gehört in fast jedem Architekturbüro zur Grundausstattung und leistet Studierenden gute Dienste: Die Bauentwurfslehre von Ernst Neufert. Sie steht in engem Bezug zur Bauhausgeschichte – und findet dennoch auch im großen Jubeljahr kaum Erwähnung. Das ist kein Zufall. Denn sie rüttelt am sorgfältig gepflegten Bauhaus-Image ebenso wie am Selbstbild von Architektinnen und Architekten.
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In der Bauhaus-Falle

Marktgeschrei (16) | Von wem auch immer das schöne Bonmot stammt, Jubiläen seien etwas für fantasielose Journalisten – der in diesem Sinne fantasielose Journalist hat ein gutes Jahr vor sich. Rembrandt, Leonardo, Fontane, Alexander von Humboldt. Und, genau, das Bauhaus. Dem widerfährt nun ein zweifelhaftes Schicksal. In einer manchmal artemberaubenden Unbedarftheit werden Klischees breitgetreten. Armes Bauhaus.
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Das Bauhaus politisch?

Na, geht doch: Schon bevor der Bundespräsident am 16. Januar mit einer wenig inspirierenden Rede die Bauhaus-Begeisterung zur neuen deutschen Kulturstaatsräson ausrufen konnte, rumorte an verschiedenen Orten unüberhörbar Dissidenz. Zumindest in Berlin waren die ersten Wochen des Jubiläumsjahres dicht gepackt mit Veranstaltungen, bei denen vom Mainstream kräftig abgewichen wurde.