Der Begriff der Heimat hat in Krisenzeiten Konjunktur – meist allerdings als ein nostalgisches oder sogar reaktionäres Konzept. Damit könnte sich die Krise der Demokratie verschärfen. Wendet man den Heimatbegriff so, dass er in die Zukunft weist, könnte er ein Mittel gegen die Krise sein, die seine Konjunktur begünstigte.
Krisen und Katastrophen stellen die Städte vor enorme Herausforderungen. Der Krieg ist eine jener Krisen, was in Europa erst seit Kurzem wieder in unser Bewusstsein kommt. Wie die räumliche Planung darauf reagieren kann, veranschaulichen erste Erfahrungen aus Projekten zur resilienten Stadtentwicklung in der Ukraine.
Wie verändern Krisen die Praxis der Architektur? forty five degrees aus Berlin suchen nach Antworten jenseits der konventionellen Vorstellung von Architektur, indem sie alltägliche Praktiken durch performative und räumliche Elemente in Verbindung mit globalen Erzählungen bringen. Nicht zuletzt wegen ihrer eigenen Erfahrungen halten sie einen Wandel in der Architekturdisziplin für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft für dringend geboten.
In der Ferienzeit fahren viele Menschen in Landschaften, Städte, an Orte, an denen ein großer Aufwand getrieben wird, um eine tourismusfreundliche Alltagsferne zu inszenieren. Das ist schon oft und wirklungslos kritisiert worden. Vielleicht wäre es hilfreich, die Kritik nicht an den Orten des Tourismus zu üben.
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