In Stuttgart und Frankfurt wurden jüngst wichtige und für das Selbstverständnis der jeweiligen Stadt wesentliche Kulturbauten fertiggestellt. Eine Ballettschule in der einen, eine Erweiterung des Jüdischen Museums in der anderen Stadt. Beide Häuser verleihen dem Anspruch Präsenz, das kulturelle Erbe zu pflegen und weiterzuentwickeln.
Mit der Ausstellung von Arbeiten des Architekten, der für den Entwurf und Bau des Neuen Museums in Nürnberg verantwortlich war, setzt das Museum als Nutzer anlässlich seines 20-jährigen Bestehens ein ungewöhnliches Zeichen.
Josef Paul Kleihues ist ein Architekt, der die Architektur der Bundesrepublik geprägt hat. In einer Ausstellung in Kornwestheim bei Stuttgart stehen nun seine Museumsentwürfe im Mittelpunkt, die realisierten wie die unrealisierten. Viele originale Zeichnungen und Modelle machen die Ausstellung in einem von Kleihues selbst entworfenen Museum zu einem Highlight dieses von Corona strapazierten Ausstelleungsjahres.
Das Who-is-who der seinerzeitigen Architekten ist am Frankfurter Museumsufer versammelt: Meier, Ungers, Peichl, Behnisch und andere. Doch vor allem war das ...
Nun soll der Museumsneubau am Berliner Kulturforum – Architekten sind Herzog & de Meuron – doch sehr, sehr viel teurer als angekündigt werden. Genauer 450 oder vielleicht 600 Millionen Euro statt 200 Millionen Euro. Unfassbar, dass unter Leitung von Monika Grütters jetzt einfach der Spatenstich erfolgen soll
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