Im zweiten Teil des Essays über Alltag und Architekturgeschichte nimmt der Autor in den Blick, wie die abstrakten architektonischen Ausdrucksweisen mit dem Alltag und der Realität in Verbindung gebracht werden sollten.
Der Alltag — Orientierung und Maßstab in der Architekturgeschichte? Teil 1: Architektur auf ihre Rolle im Alltag zu befragen, ist kein leichtes Unterfangen, denn das Alltägliche lässt sich kaum als etwas betrachten, das außerhalb von uns wäre. In der Architekturgeschichte spielt das Alltägliche deswegen kaum ein Rolle. Architektur soll im Gegenteil gerade nicht alltäglich sein.
Kurz nach dem Krieg baute Egon Eiermann für eine katholische Genossenschaft Wohnhäuser im Odenwald. Eines davon ist nun restauriert und vermittelt als Museum einen Eindruck vom Leben der direkten Nachkriegszeit. Es ist zudem ein Zeugnis dafür, dass auch unter widrigsten Umständen und mit geringen Mitteln große Architektur entstehen kann.
Fragen zur Architektur (22): Populisten, so Gregor Schöllgen, Dozent für Neuere und neueste Geschichte in Erlangen, hätten recht in einem Punkt: "Eine Alternative zur nationalen Identität hat ihnen [den Populisten] der Westen bis heute nicht geboten." Als wisse irgend jemand, was die "nationale Identität", auf die sich der Autor bezieht, genau sei.
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