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Zwischenstadt

Bild: Christian Holl

Von innen nach außen und zurück

Zu lange wurde der Städtebau von den Polen Haus vs. Stadt, öffentlich vs. privat geprägt. Das Entwerfen wurde im Städtebau zur Routine-Angelegenheit, das Bauen unempfindich gegen das Entwerfen. Es deutet sich an, dass sich das ändert: die Grenzen zwischen Architektur und Städtebau weden durchlässiger, zumindest in der Architektur. Nun muss auch das Entwerfen im Städtebau aufgewertet werden.
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Viel Arbeit

2022 waren es 25 Jahre, seit „Zwischenstadt“ von Thomas Sieverts erschienen ist. Dass das Buch aktuell geblieben ist, erstaunt höchstens auf den ersten Blick erstaunlich. Im Gegenteil, über die Zwischenstadt kann gerade heute nicht genug diskutiert werden. Das zeigt sich etwa auch beim Thema Arbeit.
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Der Idee verpflichtet – im Alltag verhaftet

Ein Blick in die Geschichtsbücher von Architektur und Städtebau zeigt, dass es nicht an Ideen und Vorstellungen mangelt, wie „richtige“ Stadt oder „ideale“ Architektur auszusehen habe. Doch in der Realität bleiben nur Versatzstücke, Unvollständiges zurück. Daran zeigt sich, wie wenig Architekt:innen von den Herstellungsbedingungen der Räume verstehen, in denen sie arbeiten.
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Neue, alte Nähe

Die sich gegenseitig befruchtende Mischung von Wohnen und Gewerbe ist ein wohlgereiftes Thema des Stadtplanungsdiskurses. Als „produktive Stadt“ wurde dieses Ideal in den letzten Jahren zum Leitbild. Und doch scheint die Wirklichkeit dem ersehnten Nebeneinander große Widerstände entgegen zu bringen. Warum gelingt eine echte Mischung der Stadt so selten?