Bald ist er rum, der Wahlkampf 2021, in dem eingedenk des volatilen, also wankelmütigen Wählerinnenverhaltens doch einiges auf dem Spiel steht. Manchem, der sei...
Großprojekte liefern keine Erfolgsgeschichten mehr. Doch für das, was sie als Symbole so attraktiv gemacht hat, scheinen noch keine Alternativen gefunden zu sein. Wenn man mit neuen Prämissen sucht, sieht es aber schon anders aus.
Ein Blick in die Geschichtsbücher von Architektur und Städtebau zeigt, dass es nicht an Ideen und Vorstellungen mangelt, wie „richtige“ Stadt oder „ideale“ Architektur auszusehen habe. Doch in der Realität bleiben nur Versatzstücke, Unvollständiges zurück. Daran zeigt sich, wie wenig Architekt:innen von den Herstellungsbedingungen der Räume verstehen, in denen sie arbeiten.
Wenn die Stadt als eine Konstruktion für eine offene Gesellschaft verstanden wird, dann muss es möglich sein, durch Anpassungen auf Diversität zu reagieren, vorhersehbare gesellschaftliche Entwicklungen zu berücksichtigen, Neues auszuprobieren. Welchen Sinn hat in diesem Zusammenhang die viel beschworene „Einfügung“ als Rahmensetzung?
Es wächst die Erkenntnis, wie sehr unser Handeln in ein komplexes, globales Beziehungsgeflecht eingebettet ist. Das öffnet auch einen anderen Blick auf Bewohnbarkeit, Wohnen und Wohnungspolitik, die in ihrer aktuellen Form nur die Defizite befeuert, die zu beheben sie behauptet.
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