Die aktuelle Epidemie zu bewältigen ist mit enormen Anstrengungen verbunden. Wenn die Verwerfungen der Krise sich nicht nach ihrem Ende verschärfen sollen, müssen jetzt die richtigen Weichenstellungen vorgenommen werden. Auch auf dem Boden- und Immobilienmarkt
Seine These, dass die Polarität von öffentlich und privat die Stadt konstituiert, ist Gemeingut unter Planern. Doch so wie diese Polarität heute verstanden wird, muss man daran zweifeln, ob alle, die sich auf Bahrdt berufen, sein Buch auch gelesen haben. Es hält so manche Überraschungen bereit. Das gilt für besonders für diese Tage.
Öffentlickeitsbeteiligung ist Routine geworden. Das kann eine Qualität sein, muss es aber nicht. Und tatsächlich zeigt ein genauer Blick, dass es um die Beteiligung, wie sie zum Planungsalltag geworden ist, nicht immer zum Besten steht. Was aber nicht heißt, sie grundsätzlich in Frage stellen zu müssen – die Werte, für die sie steht, sind deswegen nicht falsch.
Das spannungsvolle Thema, wie eine landesweite Entwicklung Metropolen, Agglomerationen und ländliche Räume verbinden könnte, ist wieder in der Versenkung verschwunden. Vielleicht nicht einmal zufällig – so recht ist nicht immer deutlich, was eigentlich zur Diskussion steht. Anregungen zu einer Diskussion, wie sie geführt werden könnte.
BMI und BBR luden Mitte November 2019 zu einer Revision des Themas "Internationale Bauausstellungen" nach Berlin ein. Staatssekretärin Anne Katrin Bohle sprach deutlich an, wovor sich IBA-Macher und IBA-Experten wohl fürchten: Die Inflation und Bürokratisierung der IBA entkräften das Format an entscheidenden Stellen: der Unabhängigkeit, der Strahlkraft, im Anspruch. Und nun?
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