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2014_FE_Ludewig_Traum

Der nukleare Traum

Die friedliche Nutzung der Kernenergie war die folgenreichste technische Utopie der deutschen Nachkriegsgeschichte und führte zu einem ihrer größten gesellschaftlichen Konflikte. Während die ikonischen Kuppeln und Kühltürme zum bildmächtigen Symbol wurden, ist der Rest der nuklearen Welt praktisch unsichtbar. Bernhard Ludewig erhielt die Erlaubnis, Bilder von Orten zu machen, die für Außenstehende schwer oder gar nicht zugänglich sind. Über sieben Jahre hinweg ist auf diese Weise ein ungeheuerliches Archiv der Kernkraftgeschichte entstanden. Zum Foto-Essay >>>
2012_AT_ph_Theater

Fitzcarraldo am Main

Noch hat Frankfurt das Image einer weltoffenen Stadt mit vielfältiger Kultur. Dazu gehört das nach dem Zweiten Weltkrieg in der Architektur des Wiederaufbaus manifestierte Bekenntnis zum demokratischen Neuanfang in der Metropole des Wirtschaftswunders. Doch dieses Image ist bereits ausgehöhlt. Nun sollen die Städtischen Bühnen abgerissen werden – ohne dass über das Theater, das hier gespielt werden soll, diskutiert wurde.
2012_FE_Brigola_Arlbergtunnel

Arlbergtunnel außen

Sie sind auf merkwürdige Weise gleichzeitig fremd und vertraut. Nicht nur die sakrale Anmutung der Form, auch die Patina der kristallinen Gebilde geht eine eigenartig selbstverständliche Verbindung mit der alltäglichen Bergwelt ein, die jenseits von Romantik und Idyllisierung vom kraftzehrenden Leben dieser Umgebung, vor allem aber auf eine fast beunruhigend beiläufige Weise vom Selbstbewusstsein einer Gesellschaft erzählt, die die alte Mühsal hinter sich gelassen hat. Victor S. Brigola hat die Anziehungskraft der Lüftungsbauwerke des Arlbergtunnels ins Bild gesetzt. Zum Foto-Essay >>>